Carfreitag 2010 war es ruhig in der Tuninghochburg Bielefeld …
Zur Verhinderung illegaler Autorennen (die ja üblicherweise zum Saisonstart am sogenannten Carfreitag ausgetragen werden) war die Bielefelder Polizei in den Nachmittags- und Abendstunden des Karfreitags im Einsatz. Durch starke Präsenz im gesamten Stadtgebiet und an beliebten Treffpunkten der Tuningszene sowie intensive Verkehrskontrollen konnten Störungen durch Autofans und typische Rennaktivitäten verhindert werden.Insgesamt führte der Polizeieinsatz dazu, dass deutlich weniger getunte Fahrzeuge und potentielle Zuschauer im Straßenbild zu sehen waren als in den Vorjahren.Allerdings fielen auch in diesem Jahr wieder viele Fahrer auf, die sich zwar nicht an Rennen beteiligten, dafür aber mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Den traurigen Rekord stellte ein Sportwagenfahrer auf dem Ostwestfalendamm auf, der dort mit einer Geschwindigkeit von 195 km/h unterwegs war. Mehr als zehn Raser werden demnächst mindestens vier Wochen lang auf ihren Führerschein verzichten müssen.Aufgrund unzulässiger Fahrzeugumbauten wurden darüber hinaus noch eine Vielzahl von Bußgeldverfahren eingeleitet. Besonders auffällig waren erneut die illegal vorgenommenen Umrüstungen von Halogen- auf Xenonlicht.Dieser Verstoß wird mit einem hohen Bußgeld und immerhin drei Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei geahndet. Gegenüber Schaulustigen, die sich auf Gehwegen und an Tankstellen eingefunden hatten, mussten mehr als 50 Platzverweise ausgesprochen werden. Gefährliche Situationen und Verkehrsunfälle mit getunten Fahrzeugen konnten so erfolgreich verhindert werden.
Quelle: Pressebericht der Polizei Bielefeld
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